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Sie befinden sich auf der Homepage von Dr.med. Klaus Renoldner, M.Sc. (Sustainable Development, Management and Policy)

Arzt und unabhängiger Konsulent für Nachhaltige Entwicklung

Meine Themen: Global Health: Gesundheit und Mobilität, Menschenrechte, Ökologie und Nachhaltige Entwicklung, Friede und Abrüstung.

MEINE VORTRÄGE UND WORKSHOPS

PUBLIKATIONEN

Die Umfrage zur Triple Benefit Principle Studie (Lebensstile und Energiewende) ist abgeschlossen. Ich danke allen Teilnehmern. Eine Zusammenfassung finden Sie nachfolgend. Ab sofort steht  ein Vortrag darüber in englischer und in deutscher Sprache zur Verfügung.

 

Vienna Forum Women Higher Education for Peace and Disarmament, July 2016 at VIC Vienna

Over 500 participants attend the Vienna Forum. Klaus Renoldner is speaker of the NGO-cte.-on-peace Vienna. For more information see

https://www.dnpeducation.org/

Pictures:

Day 1: https://www.flickr.com/photos/dnpeducation/albums/72157670800872565
Day 2: https://www.flickr.com/photos/dnpeducation/albums/72157670800897605

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2016: 20 Jahre Triple Benefit Principle, 10 Jahre MOBILITY-Workshops

Nach meiner Arbeit als Arzt und Anthropologe in Südamerika  von 1977 bis 1982 beschäftigte ich mich zunächst von 1983 bis 1995 während meiner Arbeit als Allgemeinmediziner vor allem mit Fragen global verträglichen, nachhaltigen Wohnens und nachhaltiger Ernährung. Wir führten unseren Haushalt ohne fossile Energie und versuchten, uns lokal und nachhaltig mit Nahrugsmitteln zu versorgen.

In den 90er Jahren wurde mir jedoch klar, dass der größte Teil meines CO2-Ausstoßes als Landarzt in der Mobilität von 30.000 jährlichen Autokilometern bestand, obwohl ich bei Reisen ins Ausland fast immer die Bahn verwendete. Ich fuhr auch bis 1995 oft Rad, etwa 2000 bis 4000 km im Jahr, aber hauptsächlich in der Freizeit und im Urlaub. Das änderte sich ab 1996 radikal. Durch eine immer ausgefeiltere Mobilitätslogistik konnte ich meine Autokilometer auf weniger als 2000/Jahr (dringende Visiten), also um über 90% reduzieren. Stattdessen legte ich jährlich 10.000 bis 14.000 mit dem Fahrrad, und weitere und 14.000 bis 16.000 mit derBahn zurück. Das war der Beginn des Triple Benefit Principle.

Das erste Ökostromgesetz schuf die Möglichkeit, die durch nachhaltigen Lebensstil und nachhaltige Mobilität entstandenen Ersparnisse nicht nur bei Oikocredit (Mikrokredite in Entwicklungsländern) und in den Energieverbrauch reduzierende Massnahmen (Wärmedämmung etc.), sondern auch direkt in die Bereitstellung sauberer Energie zu investieren. Dies erfolgt zum Beispiel durch Beteiligung an PV- und Windkraftanlagen. Nur so kann auch der persönliche Anteil am allgemeinen öffentlichen Energieverbrauch (gesamte staatliche Infrastruktur etc.) entfossilisiert werden.

2006 erschien meine erste Arbeit über 10 Jahre Erfahrung im Versuch, als radelnder Landarzt nachhaltig zu leben, in der Ärztezeitung Consilium. Im selben Jahr entwickelte ich das Lernspiel MOBILITY. Um diese Zeit hatte ich bereits den persönlichen Energiewendepunkt erreicht. Weitere Veröffentlichungen finden Sie hier.

Wesentlich war für mich, einen Überblick über den gesamten Brutto-Inlandsenergieverbrauch und seine nachhaltigen und nicht nachhaltigen Anteile zu haben.

Zusammenfassung (Abstract) Triple Benefit Principle Studie 2014

Zusammenfassung der Ergebnisse der Feasibility- Studie zu einer breiteren Umsetzung des Triple Benefit Principle als Instrument der Energiewende in Industrieländern:

Das Konzept des „Triple Benefit Principle“ wurde vom Autor als ein Instrument zum Erreichen des persönlichen Energiewendepunktes entwickelt. Es basiert auf praktischen Erfahrungen in den Jahren 1996 bis 2011. (Erste Veröffentlichungen erfolgten 2006 und 2007) Die drei Prinzipien sind:

1)ein Lebensstil mit niedrigem Verbrauch fossiler Energie (low carbon life-style),insbesondere durch spezielles Management und Logistik im Bereich Mobilität
2)daraus resultierende Vorteile für die individuelle, lokale und globale Gesundheit.
3)Investition der dabei erzielten Ersparnisse in Bereitstellung erneuerbarer Energie oder weitere fossile Energie reduzierende Maßnahmen.

 Auf diese Weise kann in wenigen Jahren der so genannte „individuelle Energiewendepunkt“ erreicht werden, das heißt der Moment, in dem die betreffende Person der Öffentlichkeit denselben Anteil an nachhaltiger Energie zur Verfügung stellen kann, der ihr als Anteil am Brutto-Inlandsenergieverbrauch an fossiler Energie zufällt. Die Studie befasst sich mit Möglichkeiten der Umsetzung des „Triple Benefit Principle“ in größerem Umfang.

1247 Personen, davon über 900 in Österreich lebende, aus allen Bevölkerungsschichten beantworteten einen speziell zugeschnittenen Online-Fragebogen. 82% der Befragten stimmen zu, dass das für die Energiewende nötige Kapital aus Ersparnissen durch Reduzierung fossilen Energieverbrauchs gewonnen werden soll. 71,7% sagen, dass sie selbst  in diesem Sinn investieren wollen, 48,8% haben bereits Ersparnisse in diesem Sinn investiert, 10,43% investierten im letzten Jahr € 1000.- oder mehr. Während 48,75% meinen, es sei eher möglich Ersparnisse durch Veränderung im Mobilitätsverhalten zu erzielen, meinen 40,49% dies sei eher möglich durch Veränderung in anderem Konsum. 12,1% sprechen sich gegen die Idee nachhaltiger Investition von Ersparnissen aus.

Abgesehen von einem sehr hohen Interesse an Fragen der Energiewende konnten hohe Potentiale  für weitere und gezielte Umsetzung des „Triple Benefit Principle“ identifiziert werden. Die Hypothese, dass Mobilität dabei eine Schlüsselrolle spielt, konnte bestätigt werden. Wohnen, Ernährung und übriger Konsum bilden weitere Potentiale. Bewusstsein, Motivation, Fertigkeiten und individuelles Management sind Schlüsselfaktoren. Auf Basis der Bewertung verschiedener möglicher Maßnahmen einer Energiewendepolitik einerseits und der erhobenen Potentiale für die Umsetzung des „Triple Benefit Principle“ in verschiedenen Schichten der Bevölkerung andererseits wurden vier verschiedene Szenarien berechnet und gezeichnet. Vorteile und Nachteile von „bottom-up“ und „top-down“ – Ansätzen werden diskutiert. Schließlich werden 10 Empfehlungen für eine Energiewendepolitik formuliert.

 

DAS PRINZIP DER DREIFACHEN ENTLASTUNG (TRIPLE BENEFIT PRINCIPLE): ENERGIEWENDE - ABER WIE?

Erdölgesellschaften sind dabei, vor der Energiewende,dem Übergang ins Nach-Erdöl-Zeitalter, noch möglichst viel Öl zu fördern und zu verkaufen, um den Gewinn in nachhaltige Projekte für künftige Geschäfte zu investieren.
Die Folgen sind Katastrophen wie am Mexikanischen Golf und hohe Treibhausgas-Bildung. Das Prinzip der dreifachen Entlastung verfolgt einen anderen, wesentlich effektiveren Weg: Die sofortige Reduzierung von Öl als Energieträger auf ein Minimum und die Investition der dabei entstehenden Ersparnisse in die Bereitstellung nachhaltiger Energie oder in weitere den fossilen Energieverbrauch reduzierende oder CO2-bindende Projekte. Durch den gezielten Einsatz des Radfahrens entsteht neben dem ökologischen und wirtschaftlichen Gewinn auch ein großer gesundheitlicher Gewinn für die Allgemeinheit, der nun mit Hilfe des WHO-tools "HEAT for Cycling" auch volkswirtschaftlich bewertet werden kann.
Eine Einladung zum Um-Denken und Um-Handeln :-)






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FAQ: Häufig gestellte FRAGEN und ANTWORTEN zum PRINZIP DER DREIFACHEN ENTLASTUNG ( Triple Benefit Principle)

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MOBILITY - Workshops, 2011 von der UNESCO als DEKADENPROJEKT der BILDUNGSDEKADE für NACHHALTIGE ENTWICKLUNG ausgezeichnet. Kurzinformation:

MOBILITY-Workshops haben einen der Zielgruppe angepassten Umfang. Sie beinhalten grundlegende Informationen über Nachhaltigkeit, Mobilität, Gesundheit und Lebensstil. Globale Zusammenhänge werden erörtert, kreative nachhaltigere und zugleich gesündere Lösungsansätze in Teamarbeit angestrebt. Die Schlüsselfunktion der Mobilität und der Ernährung für Gesundheit und bei der Energiewende und das PRINZIP DER DREIFACHEN ENTLASTUNG (TRIPLE BENEFIT PRINCIPLE) werden eingehend behandelt. Die individuellen, lokalen und globalen Auswirkungen von nachhaltigerer Ernährung, Mobilität, nachhaltigerem Wohnen und Konsum werden dargestellt.
MOBILITY- Workshops finden für Gemeinden, an Universitäten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen und bei Symposien in mehreren Ländern und Sprachen statt.

 

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Mobilitygrafik  

Mobility

Das interaktive Lernspiel für gesündere und klimafreundliche Mobilität, basierend auf den Isoemissionswürfeln wurde 2006 von Dr. Klaus Renoldner entwickelt. Bereits 2007 vom deutschen Rat für nachhaltige Entwicklung mit einem Preis ausgezeichnet, wird es insbesondere in Schulen und Gemeinden zur Umweltbildung verwendet. Es ist Bestandteil der MOBILITY-Workshops und wird in der LehrerInnen-Weiterbildung verwendet.

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"Kreativität gefragt" ( mein Artikel vom April 2008, aktueller denn je. Inzwischen betragen die Direktemissionen aus dem Sektor Verkehr in Österreich lt. Umweltbundesamt nicht 25% sondern 27,9%)

Anmerkungen zum Umgang mit dem Klimawandel von Klaus Renoldner, erschienen in Oekonews am 19.4.2008

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11th LEIBNIZ CONFERENCE OF ADVANCED SCIENCE, MAY 2011

VORTRAG "DAS PRINZIP DER DREIFACHEN ENTLASTUNG"





(The Triple Benefit Principle)
 






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ZUKUNFTSKONFERENZ KREMS

Am 26. 3. 2010 wurde die 5.Zukunftskonferenz Krems von Bundespräsident Dr.Heinz Fischer eröffnet. Dr. Klaus Renoldner referierte über "Mobilität, Nachhaltigkeit und Gesundheit".

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Ein ärztliches Plädoyer für das Fahrrad

Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Klaus Renoldner bei der Internationalen Konferenz zum Thema „Entwicklung von motorlosem Verkehr im Europakontext“
am 17. Juni 2009 in MIKULOV, Tschechische Republik

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Integriertes Radfahren

Da das Fahrrad mit Abstand das Umwelt- und Klima-freundlichste Verkehrsmittel ist, noch dazu gesundheitsfördernd und billig ist, soll es abgesehen vom zu-Fuß-Gehen unsere erste Verkehrsmittelwahl sein.In meinen Vorträgen und Workshops gehe ich detailliert auf die Vorteile und Möglichkeiten des Radfahrens ein. Diese sind viel umfangreicher, als oft angenommen. Hier eine kurze Einführung.

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Österreichischer Solarpreis 2009 für Dr. Klaus Renoldner

Österreichischer Solarpreis 2009


Pressebericht hier zu lesen

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Klimaschutzpreis 2009 - Nominierung

"Das Prinzip der dreifachen Entlastung" von Dr. Klaus Renoldner wurde für den Klimaschutzpreis 2009 nominiert

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Ein Modell japanischer Wissenschafter zum Klimawandel

Um den Prozess des Klimawandels besser verständlich zu machen,haben japanische Wissenschafter ein Computer-Simulations-Modell entworfen.Ein Dank an Frau Prof.Kromp-Kolb für die Vermittlung!

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Kurzfilm "Die Rechnung"

Der deutsche Kurzfilm zum Thema Klimawandel auf youtube

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Berichte über meine Aktivitäten in verschiedenen Medien

(wird noch ergänzt)




 Ärzte Woche, 30. März 1994, S.20: "Please stop the killing now! Die IPPNW unterstützt Friedensbemühungen im ehemaligen Jugoslawien: Helfen auch wir mit!"




Ärzte Woche, 13. April 1994, S.38: Symposium "De-facto-Flüchtlinge".





Mittagsjournal, 9.5. 1994: Flüchtlingssymposium", Bericht, 1 min. 53 sek.




 Ärzte Woche, 18. Mai 1994, S. 2 "Gemeinsam den Krieg verarbeiten. Österreichische und bosnische Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter und Therapeuten veranstalteten ein Symposium zur problematischen Situation der Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien"





 Wiener Zeitung, 11. Juni 1996,S.3: IPPNW fordert ein atomwaffenfreies Europa.





 NÖ CONSILIUM Nr.13/96: Ärzte fordern atomwaffenfreies Europa.





 Kurier, 14.11.1996, S.6: Ärzte für Europa ohne Atomwaffen. Bericht über IPPNW-Delegation bei OSZE.





Ärzte Woche, Mittwoch, 29. April 1998, S. 25: "Für eine Welt ohne Atomwaffen". Interview.





 Ärzte Woche, 3. Juni 1998,S.22: Reportage: Atomwaffen, nein Danke!





Ärzte Woche, 17. März 1999, S. 34: Kampfansage an die Landminen. Die Konvention von Ottawa ist ein ermutigendes Signal für globale Abrüstungsbemühungen. von Martin Tauss





Österreichische Ärztezeitung, Nr.21 vom 10. November 1999, S. 24-25:



An vorderster Front. 30.000 vorhandene Atomsprengköpfe bedeuten den 160-fachen Overkill. Ärzte kämpfen länderübergreifend gegen dieses atomare Bedrohungspotentioal. Ein Österreicher steht an vorderster Front.





Wiener Zeitung - Wissenschaft, Freitag/Samstag, 23./24. Juni 2000, S.12:





"Macht das Maul auf!" Ärzte engagieren sich weltweit für nukleare Abrüstung. von Barbara Schleicher





 Ärzte Woche, 19. Mai 1999, S. 43 Ban The Nukes: Vorbeugen als ethische Verpflichtung. von Martin Tauss.





 ZUKUNFT Nr. 3/1999, S.10 ff. Atomwaffen - Nein, danke!  von Barbara Schleicher